Aufgrund einer schweren Erkrankung von Jon Lord musste das Konzert leider abgesagt werden. Bitte geben Sie Ihre Tickets dort zurück, wo sie gekauft wurden.
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Sein Einfluss auf die Entwicklung der modernen Rockmusik ist unbestritten. Jon Lord galt mit seiner klassischen Pianistenausbildung als wichtiger Songwriter bei Deep Purple, mit denen er Musikgeschichte schrieb. Mit seinem Ausstieg aus der legendären Formation in 2002 war klar, dass dies nicht gleichbedeutend das Ende der musikalischen Aktivitäten für Jon Lord sein würde. Im Gegenteil, man bekam das Gefühl, dass Lord sich nun umso energischer in Neues stürzte: Er lotete sowohl auf Platte als auch live mit diversen Gastmusikern, Sängern und u.a. dem sechzehnköpfigen ›Trondheim Soloists‹ Streichorchester genussvoll die Grenzen zwischen Pop und Klassik aus.
Doch auch seiner alte Liebe, dem Blues, schwor er nicht ab. So belebt er mit seinem Blues Project die Rhythm and Blues Revues der 50er Jahre neu, wie sie einst im legendären Apollo Theater in Harlem mit wechselnden Sängerinnen und Sängern und Gastmusikern zelebriert wurden. Mit dabei sind nicht nur einfach Gleichgesinnte, sondern echte Schwergewichte des britischen Rhythm and Blues der Sechziger: Zoot Money an den Keyboards, Pete York am Schlagzeug, Colin Hodgkinson am Bass, Miller Anderson an der Gitarre und Maggie Bell am Mikrofon sorgen für einen mitreißenden, authentischen Abend mit einer Hommage an den Blues, wie sie nur diese Virtuosen mit ihrer puren Spielfreude und ihrem Können auf die Bühnenbretter gezaubert bekommen!