Michael Wollny ist ein musikalischer Abenteurer. Einer, der immer neue Klänge aufspürt und dabei sein Publikum immer wieder auf spannende Entdeckungsreisen schickt. Auch mit seinem neuen Programm 'Wunderkammer' sucht Wollny nach dem nie Gehörten - in einer seltenen Begegnung verschiedener Tasteninstrumente mit gemeinsamen historischen Wurzeln. Im Konzert nun treffen die stets unberechenbar bleibenden Improvisationen des 'Kometen der deutschen Jazz-Szene' (Financial Times) auf das höchst experimentierfreudige Cembalospiel der aus Israel stammenden Tamar Halperin; die dabei entstehenden Klang-Wunderwelten lassen jegliche Genregrenzen weit hinter sich und betreten einen nie gehörten Raum irgendwo jenseits von Jazz, Neuer Musik, Pop, Minimalismus und Avantgarde.
Der schwedische Gitarrenvirtuose Ulf Wakenius muss sich selbst und anderen nichts mehr beweisen.Die Liste seiner Kollaborationen liest sich wie ein Who is Who des Jazz, darunter Namen wie Randy Brecker, Herbie Hancock, Steve Coleman, Oscar Peterson - um nur ein paar zu nennen. Auf seinen beiden bisherigen Solo-Alben gelingt ihm sowohl die Neuerfindung seines eigenen Stils als auch ein Transfer von Klaviermusik auf Gitarre, der schlichtweg genial zu nennen ist. Während er sich beim Erstling ›Notes From The Heart‹ mit Keith Jarrett Interpretationen der totalen Reduktion auf akustische Gitarren und Minimalbesetzung verschrieb, setzt er bei seinem aktuellen Werk ›Love Is Real‹ auf das komplette Gegenteil. Seine kurz vor dem tragischen Unfalltod des schwedischen Pianisten Esbjörn Svensson entstandene Platte ist eine einzige Verbeugung vor Svensson - umgesetzt mit größtmöglicher Liebe zum Detail und unglaublicher Virtuosität.