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Mit einem Wort zu beschreiben, was ein Jazzmusiker tut, ist nicht leicht. Scheinbar tut er ja zwei verschiedene Dinge zugleich: Er spielt, und er erfindet das, was er spielt. Wer Michael Wollny am Klavier erlebt, hat jedoch nie den Eindruck, hier geschehe etwas Zweigleisiges. Michael Wollny fügt stets etwas zusammen, etwas Eigenes, etwas Ganzes, noch bevor wir dahinter kommen könnten, dass es dafür verschiedene Quellen gibt. Das Spielen wäre risikoarm ohne das Planen und Erfinden; der Erfahrungshorizont eng ohne die Chance, ihn zu erweitern. Die Ruhe eintönig ohne den Sturm danach. Michael Wollnys Musik ist ein Abenteuer, zu dem er seine Hörer einlädt. Es beginnt mit dem ersten Ton.
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28.03.10 Schwäbisch-Hall Kunsthalle Würth [11:00] Matinée im Rahmen des JazzArtFestival
Es gibt zur Zeit keine aktuellen Termine.

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