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Asa (sprich: Ascha) wurde in Paris geboren, zog aber bereits im Alter von 2 Jahren mit ihren Eltern zurück in deren Heimatland Nigeria. Aufgewachsen ist sie in Lagos, einer Stadt, in der es von Menschen nur so wimmelt und die vor lauter Energie zu glühen scheint, die aber auch Heimat einer tief verwurzelten Spiritualität ist. Der Islam lebt Schulter an Schulter mit dem Christentum in einer Atmosphäre der Toleranz, die jungen Leute imitieren Amerika, und die turbulente Stadt bewegt sich endlos in einem höllischen und doch harmonischen Ballett von Liebe und Hass, Gelächter und Gewalt, Armut und Reichtum. Zu Hause hörte man Marvin Gaye, Fela Kuti, Bob Marley, Sunny Ade. Schon früh wollte Asa singen, aber ihre tiefe Stimme wurde belächelt und zurückgewiesen – »ich musste Erst zur Kirche gehen, um auch nur in die Nähe eines Mikrophons zu kommen«. Asa biss sich durch. Sie hat nicht nur ein herausragendes Talent, sondern auch einen eisernen Willen. Mit 18 gelang es ihr, an einigen Radio Talentshows teilzunehmen, und der erste Applaus bereitete ihr ein grenzenloses Vergnügen. Heimlich schrieb sie sich in der Peter King's School of Music ein und lernte in 6 Monaten, Gitarre zu spielen. Sie begann, den Wind des Erfolgs zu spüren, ein Wind, der stark genug gewesen wäre, sie umzublasen. Aber schließlich bedeutet Asa ›kleiner Falke‹, ein Spitzname, den sie sich ›verdiente‹, als sie als Kind versuchte, wegzulaufen. Sie war entschlossen, ihre Musik genau so zu machen, wie sie das wollte. Als sie 2004 über ihre Managerin Janet den Produzenten und Komponisten Cobhams Emmanuel Asuquo traf, war der musikalische Partner gefunden, der ihr bis dahin zur Verwirklichung ihrer musikalischen Träume gefehlt hatte. Es entstanden Songs auf Englisch und Yoruba, eine Musik, die irgendwo zwischen Pop und Soul beheimatet ist, inspiriert von ihrem musikalischen Erbe und Spiegelbild der Gefühle, die sie in ihre Texte legt. Die erzählen von ihrem Land, den Dingen des Lebens, den Dingen in ihrem Leben, alle interpretiert mit einer scheinbaren Naivität und einer sehr realen Ironie. »Ich denke über meine Texte gerne im Bus nach, dem Molué, wie wir das nennen. 49 Sitze und 99 Leute, die stehend reisen, wie Fela das beschrieben hat. Alle sind zusammen gedrängt und dauernd brechen irgendwelche Mini Dramen aus. Und am Ende des Tages können wir trotzdem lachen, das ist unsere Stärke...«. Dann ging Asa nach Paris, 20 Jahre, nachdem sie die Stadt als Kind verlassen hatte. Und jetzt gibt es kein Halten mehr. Ihr Debutalbum ›Asa‹ erschien im Oktober 2007 auf Naive und wurde auf Anhieb höchster Neueinstieg in den französischen Verkaufscharts, Auftritte in der französischen Kultfernsehsendung Taratatá sowie als Vorprogramm von Künstlern von John Legend bis Beyoncé, von Snoop Dog bis Pink Martini sollten folgen. In Deutschland kam das Album im Januar 2008 in den Handel, und live wird Asa erstmals im April zu sehen sein.
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