Soeben erschien ›Lupercalia‹, das fünfte und heiß erwartete Album des musikalischen Wunderkindes aus Süd-London. Auf diesem Album begibt sich der Songwriter, Sänger und Multiinstrumentalist auf für ihn neues Terrain: Statt wie bisher in Melancholie zu schwelgen, gibt es auf ›Lupercalia‹ erstmals überwiegend fröhliche Momente, die die Liebe und das Sich-Verlieben thematisieren und feiern - und dies auf so unverblümte und offene Weise, wie man sie von Wolf bislang nicht kannte. Er verzichtete diesmal, wie er selbst sagt, auf »all die Verstecke hinter Folklore und Fabeln«, die er auf den Vorgängeralben (›Wind In The Wires‹ (2009), ›The Magic Position‹ (2007), ›The Bachelor‹ (2005), ›Lycanthropy‹ (2003)) gern bemühte, um nicht all zu viel von sich preis zu geben. Dennoch wird es einem Genie wie ihm zweifellos spielend gelingen, in seinen spektakulären Konzerten einen roten musikalischen Faden zu spinnen, der liebgewonnene alte Hits vortrefflich mit aktuellen Songs verknüpfen wird - und die Abende werden, wie bisher alle Patrick Wolf Konzerte: Groß. Nach den Festivalsommerterminen gibt's endlich weitere Termine im Herbst.